Maare der Vulkaneifel

Daun

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Eingebettet in eine prächtige Farbkulisse, idyllisch, malerisch und beinahe mystisch, verraten die Maare heute nur wenig von ihrer einst hochexplosiven Entstehungsgeschichte. Denn vor vielen tausenden von Jahren herrschte hier höchste Alarmstufe. Die Erde befand sich im stetigen Wandel. Unvorstellbare Kräfte formten die Landschaft. Ein Hauch von Schwefel erfüllte die Luft. Das im Erdinneren erhitzte und flüssig gewordene Magma stieg langsam nach oben. Beim Zusammentreffen der Magma auf eine wasserführende Erdschicht, verdampfte das Wasser schlagartig. Die Folge waren Explosionen von so gewaltigen Ausmaßen, dass sie das Landschaftsbild nachhaltig veränderten. Die "Augen der Eifel" waren nun geboren.

Doch auch sie veränderten ihr Aussehen im Laufe vieler Jahrtausende. Nach Abschluss der vulkanischen Tätigkeit verfüllte sich der Maartrichter endgültig mit nachbrechendem Material sowie mit vulkanischem Auswurfmaterial, das von den Tuffwällen in den Maarkessel abrutschte. Durch nachfließendes Grundwasser bildete sich dann zuletzt ein Maarsee. Manche dieser Maarseen verlandeten wieder, andere blieben von Anfang an trocken. Heute gibt es in der Vulkaneifel über 70 wissenschaftlich nachgewiesene Maare. Zwölf davon sind mit Wasser gefüllt.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Die Maare der Vulkaneifel sind ganzjährig zu besichtigen und laden zu einer gemütlichen Wanderung ein.

Ort

Daun

Kontakt

GesundLand Vulkaneifel GmbH
Leopoldstr. 9a
54550 Daun
Telefon: (0049) 6592 951370

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Gemündener Maar Wasseroberfläche, © GesundLand Vulkaneifel/D. Ketz

Gemündener Maar

Kommt man zu Fuß vom Weinfelder Maar über den Eifelsteig, so öffnet sich der Blick von oben auf das 150 Meter tiefer liegende Maar - eine atemberaubende Szenerie in Dunkelblau und frischem Grün. Im Herbst scheint der Wald bunt zu leuchten, zwischen Laub und Holz gedeihen faszinierende Pilze. Mit etwa 7 Hektar Wasserfläche ist das Gemündener Maar das kleinste der drei berühmten Eifel-Augen. Außerdem ist es mit 416 Meter üNN am tiefsten in die vulkanische Landschaft rund um Daun eingebettet. Tief lässt das klare Wasser blicken, doch bis zum Grund auf 39 Meter reicht es nicht. Dafür bietet der Aussichtspunkt Dronketurm, der nach Adolf Dronke, dem Gründer des Eifelvereins, benannt ist, einen einzigartigen Blick sowohl aufs Gemündener Maar als auch auf das benachbarte Weinfelder Maar. Auf der Maarschaukel kann man das Maar von oben bewundern und dabei die Beine baumeln lassen. Auch mit dem Boot lässt sich das Maar mit seinen Röhrichtzonen und verwurzelten Flachufern entdecken. Fische werden sich nur mit viel Glück zeigen, denn der geringe Nährstoffgehalt macht das Wasser nur für wenige Arten lebenswert. Angeln und Bootfahren gehören zu den Wassersportarten, die im Sommer am Gemündener Maar Spaß und Freude bringen. Aber auch Schwimmer kommen auf ihre Kosten. Baden ist im Naturfreibad Gemündener Maar erlaubt. Besucher dürfen kopfüber, vom Sprungbrett aus, ins kühle Nass eintauchen. Auch für die Kleinsten ist Badespaß garantiert. Ein Babybecken und ein Nichtschwimmerbecken sind vorhanden. Weiterhin können die Kinder an der kleinen Kletterwand klettern oder im Sandkasten buddeln.  Parken: Zwei Parkplätze stehen den Besuchern oberhalb des Maares zur Verfügung. Über die Maarstraße von Gemünden kommend stößt man am Waldcafé direkt auf den ersten. Folgt man der linken Straße, findet man einen weiteren Parkplatz an der Straße, bevor sich das Freibad mit einem dritten Parkplatz anschließt, der direkt am Maar liegt.