Maare der Vulkaneifel

Daun

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Wer Urlaub im GesundLand Vulkaneifel macht, kommt an ihnen nicht vorbei: die berühmten Maare, für die die Eifel bekannt ist. Einst geschaffen von der explosiven Gewalt des Vulkanismus, liegen sie heute eingebettet in eine einzigartige Naturkulisse farbenprächtig, idyllisch und beinahe mystisch da.
Unvorstellbare Kräfte formten die Landschaft und verleihen ihr noch heute an so mancher Stelle eine raue, urwüchsige Fassade. Doch die Maare schlummern heute ganz friedlich in der Eifel, keine Spur von der rohen Energie, die hier einst waltete. Die durch den Vulkanismus entstandenen Maartricher verfüllten sich mit vulkanischem Gestein. Durch nachfließendes Grundwasser bildeten sich dann Maarseen.

Zu den bekanntesten dieser Maarseen gehören die drei Dauner Maare: das Schalkenmehrener Maar, das Weinfelder Maar und das Gemündener Maar sowie das Pulvermaar bei Gillenfeld. An einigen offiziell ausgewiesenen Stellen herrscht im Sommer reger Badebetrieb. Manche Maarseen verlandeten jedoch auch wieder und sind heute noch als Trockenmaare erhalten, wie zum Beispiel das Strohner Märchen oder der Dreiser Weiher bei Dreis-Brück. Für Ungeübte sind die Trockenmaare auf den ersten Blick meist gar nicht so einfach zu erkennen – probieren Sie es doch mal, wenn Sie im GesundLand Vulkaneifel unterwegs sind!

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Die Maare der Vulkaneifel sind ganzjährig zu besichtigen und laden zu einer gemütlichen Wanderung ein.

Ort

Daun

Kontakt

GesundLand Vulkaneifel GmbH
Leopoldstr. 9a
54550 Daun
Telefon: (0049) 6592 951370

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Blick auf das Gemündener Marr und Dronketurm, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

Gemündener Maar

Kommt man zu Fuß vom Weinfelder Maar über den Eifelsteig, so öffnet sich der Blick von oben auf das 150 Meter tiefer liegende Maar - eine atemberaubende Szenerie in Dunkelblau und frischem Grün. Im Herbst scheint der Wald bunt zu leuchten, zwischen Laub und Holz gedeihen faszinierende Pilze. Mit etwa 7 Hektar Wasserfläche ist das Gemündener Maar das kleinste der drei berühmten Eifel-Augen. Außerdem ist es mit 416 Meter üNN am tiefsten in die vulkanische Landschaft rund um Daun eingebettet. Tief lässt das klare Wasser blicken, doch bis zum Grund auf 39 Meter reicht es nicht. Dafür bietet der Aussichtspunkt Dronketurm, der nach Adolf Dronke, dem Gründer des Eifelvereins, benannt ist, einen einzigartigen Blick sowohl aufs Gemündener Maar als auch auf das benachbarte Weinfelder Maar. Auf der Maarschaukel kann man das Maar von oben bewundern und dabei die Beine baumeln lassen. Auch mit dem Boot lässt sich das Maar mit seinen Röhrichtzonen und verwurzelten Flachufern entdecken. Fische werden sich nur mit viel Glück zeigen, denn der geringe Nährstoffgehalt macht das Wasser nur für wenige Arten lebenswert. Angeln und Bootfahren gehören zu den Wassersportarten, die im Sommer am Gemündener Maar Spaß und Freude bringen. Aber auch Schwimmer kommen auf ihre Kosten. Baden ist im Naturfreibad Gemündener Maar erlaubt. Besucher dürfen kopfüber, vom Sprungbrett aus, ins kühle Nass eintauchen. Auch für die Kleinsten ist Badespaß garantiert. Ein Babybecken und ein Nichtschwimmerbecken sind vorhanden. Weiterhin können die Kinder an der kleinen Kletterwand klettern oder im Sandkasten buddeln.  Parken: Zwei Parkplätze stehen den Besuchern oberhalb des Maares zur Verfügung. Über die Maarstraße von Gemünden kommend stößt man am Waldcafé direkt auf den ersten. Folgt man der linken Straße, findet man einen weiteren Parkplatz an der Straße, bevor sich das Freibad mit einem dritten Parkplatz anschließt, der direkt am Maar liegt.