Junkershammer – wo Eisen Funken schlug

Stolberg

Heute geöffnet
Im Junkershammer trafen Wasser und Feuer aufeinander, um Eisen zu formen – eine besondere Art von Arbeit, die es heute nicht mehr gibt.

Am Rande von Zweifall liegen die Spuren des ehemaligen Junkershammers – einer Hammerschmiede aus dem 17. Jahrhundert, betrieben mit der Kraft der Vicht. Das Wasser trieb die schweren Hämmer an, die glühendes Eisen formten und zu Werkzeugen, Nägeln und Beschlägen schmiedeten.

Die Kraft des Wassers bestimmte den Rhythmus der Arbeit: Ohne sie keine Bewegung, kein Schlag, kein Funkenflug. Und doch waren solche Werkstätten für ihre Zeit ein technischer Fortschritt – sie nutzten die Natur gezielt und machten ihre Energie zum Werkzeug.

Heute erinnern nur noch die Geländeformen, Wasserläufe und Mauerreste an diese Epoche, in der Handwerk und Landschaft so eng miteinander verbunden waren.

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