Ulmener Maar

Ulmen

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Heute liegt das Ulmener Maar 420 Meter üNN, hat eine Oberfläche von 5,5 Hektar und ist 36 Meter tief. Dass der Vulkanismus noch aktiv ist, zeigen Blasen im Randbereich des Maars. Sie zeugen von seiner aufwühlenden Vergangenheit – doch keine Angst, ein Ausbruch ist nicht in Sicht! Ein bis zu 20 Meter mächtiger Wall aus verschiedenen Gesteinen und Aschen umgibt den Trichter. Für Interessierte sind diese Zeugen der explosiven Vergangenheit an der St. Matthias Kirche wunderbar aufgeschlossen. Nicht nur für Geologen ist diese einzigartige Mauer mit ihren verschieden farbigen Schichten und runden Einschlüssen sehenswert. Die Hänge des Maarkessels sind von einem wunderschönen Wald bewachsen, der sich auf einem Rundweg entdecken lässt. Zu empfehlen ist ein Abstecher hinauf zur mittelalterlichen Burgruine, von der einst Kreuzritter in ihre Schlachten zogen. Der Blick vom Kraterrand über das Maar und die dahinterliegende Eifel lässt den Atem stocken. Sei es nach einer schweißtreibenden Wanderung oder einer langen Autofahrt - das Blau des Ulmener Eifelauges leuchtet im Sommer allzu verlockend. Doch das Baden im Maar ist untersagt, weil es als Natur- und Wasserschutzgebiet eingestuft ist. Dafür kann die gute Luft beim Angeln nach Hecht und Karpfen genossen werden. Vielleicht lässt sich ja sogar der riesige Fisch, von dem eine alte Sage erzählt, blicken. Die charmante gleichnamige Stadt Ulmen liegt direkt am Maar. Hier können die Gäste in verschiedene Cafés und Restaurants einkehren und es sich bei einer guten Tasse Kaffee oder einem leckeren Essen gut gehen lassen. Parken: Besucher parken am besten am Alten Postplatz oder am Marktplatz in Ulmen. Beide Plätze liegen zentral in der Stadt, sodass es von dort jeweils nur ein kurzer Fußmarsch bis zum Ufer des Ulmener Maares ist.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    ganzjährig zugänglich

Ort

Ulmen

Kontakt

GesundLand Tourist Information Ulmen
Marktplatz 1
56766 Ulmen
Telefon: (0049) 6592 951370
Fax: (0049) 2676 409500

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Gemündener Maar Wasseroberfläche, © GesundLand Vulkaneifel/D. Ketz

Gemündener Maar

Kommt man zu Fuß vom Weinfelder Maar über den Eifelsteig, so öffnet sich der Blick von oben auf das 150 Meter tiefer liegende Maar - eine atemberaubende Szenerie in Dunkelblau und frischem Grün. Im Herbst scheint der Wald bunt zu leuchten, zwischen Laub und Holz gedeihen faszinierende Pilze. Mit etwa 7 Hektar Wasserfläche ist das Gemündener Maar das kleinste der drei berühmten Eifel-Augen. Außerdem ist es mit 416 Meter üNN am tiefsten in die vulkanische Landschaft rund um Daun eingebettet. Tief lässt das klare Wasser blicken, doch bis zum Grund auf 39 Meter reicht es nicht. Dafür bietet der Aussichtspunkt Dronketurm, der nach Adolf Dronke, dem Gründer des Eifelvereins, benannt ist, einen einzigartigen Blick sowohl aufs Gemündener Maar als auch auf das benachbarte Weinfelder Maar. Auf der Maarschaukel kann man das Maar von oben bewundern und dabei die Beine baumeln lassen. Auch mit dem Boot lässt sich das Maar mit seinen Röhrichtzonen und verwurzelten Flachufern entdecken. Fische werden sich nur mit viel Glück zeigen, denn der geringe Nährstoffgehalt macht das Wasser nur für wenige Arten lebenswert. Angeln und Bootfahren gehören zu den Wassersportarten, die im Sommer am Gemündener Maar Spaß und Freude bringen. Aber auch Schwimmer kommen auf ihre Kosten. Baden ist im Naturfreibad Gemündener Maar erlaubt. Besucher dürfen kopfüber, vom Sprungbrett aus, ins kühle Nass eintauchen. Auch für die Kleinsten ist Badespaß garantiert. Ein Babybecken und ein Nichtschwimmerbecken sind vorhanden. Weiterhin können die Kinder an der kleinen Kletterwand klettern oder im Sandkasten buddeln.  Parken: Zwei Parkplätze stehen den Besuchern oberhalb des Maares zur Verfügung. Über die Maarstraße von Gemünden kommend stößt man am Waldcafé direkt auf den ersten. Folgt man der linken Straße, findet man einen weiteren Parkplatz an der Straße, bevor sich das Freibad mit einem dritten Parkplatz anschließt, der direkt am Maar liegt.