Eifel-Blick "Königsberg"

Kall

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Der Königsberg hat eine Höhe von etwa 500 Metern über dem Meeresspiegel und ist von reich strukturiertem Wald umgeben, der Lebensraum vieler schützenswerter Tier- und Pflanzenarten ist. Er gehört deshalb zum Naturschutzgebiet "Auen und Hänge an Urft und Gillesbach", welches gleichzeitig Teil des Europäischen Schutzgebietssystems "Natura 2000" ist.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Gillesbachtals erhebt sich in westlicher Richtung das Kloster Steinfeld. Die Anlage gilt als eines der am besten erhaltenen klösterlichen Baudenkmäler des Rheinlandes. Die Geschichte reicht über 1000 Jahre weit zurück.

Während der Säkularisierung unter französischer Herrschaft wurde das Kloster 1802 aufgehoben und fiel in staatlichen Besitz. Die Gebäude dienten anschließend verschiedenen weltlichen Nutzungszwecken.

Die Ordensgemeinschaft der Salvatorianer übernahm das Kloster 1923 und belebte es neu. Die Salvatorianer leisten seitdem seelsorgerische Arbeit, gründeten ein Gymnasium und ein Jungeninternat und betreiben eine Verlagsbuchhandlung, eine Bildungsstätte und ein Gästehaus.

Ort

Kall


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Eifel-Blick "Königsberg"
N 50° 30.230' E 006° 34. 600'
53925 Kall-Steinfeld

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Kloster Steinfeld von oben, © Eifel Tourismus GmbH / D. Ketz

Salvatorianer Kloster Steinfeld

Das Kloster Steinfeld gilt als eines der besterhaltenen klösterlichen Baudenkmäler des Rheinlands. Die Anfänge reichen bis in die Zeit Heinrichs I. (919 - 936) zurück. Die dem Kloster angeschlossene Basilika wurde zwischen 1142 und 1150 als eine der frühesten deutschen Gewölbekirchen von den Prämonstratensern erbaut. Weltberühmt ist die Basilika für ihre einzigartige König-Orgel von 1727. Traditionell legen Pilger Äpfel an das Grab des heiligen Hermann Josef. Erkunden Sie die Klosteranlage oder erholen Sie sich im jahrhundertealten Klostergarten mit seinem Naturdom und seinem begehbaren Labyrinth. Das neue Gästehaus auf vier Sterne Niveau lädt zum längeren Verweilen in Kall-Steinfeld ein.